|
Wander-Ausstellung zum Städtebaukongress Bauen und Wohnen im Bestand |
|
|
|
Bauen und Wohnen im Bestand - Vielfältig / Lebendig / Zukunftsfähig Die Ergebnisse der Initiative 2009/2010 wurden im Rahmen eines Städtebaukongresses am 9. November 2010 im Karlsruher Messe- und Kongresszentrum / Stadthalle präsentiert. Diese sind in der gleichnamigen Wanderausstellung dokumentiert. Nähere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie unter http://www.arge-online.org/initiative-2009_2010.html. Auf dem Kongress wurden 15 Projekte aus 190 eingereichten Beiträgen ausgezeichnet.
innen-bw stellt 33 Projekte der Initiative 'Bauen und Wohnen im Bestand' vor. |
|
|
Mittendrin ist Leben: Die 30 prämierten Projekte |
|
|
Kommunen und Private waren dazu aufgerufen, innovative und nachhaltige
Projekte, Maßnahmen und Konzepte aus Baden-Württemberg vorzustellen, die zur Stärkung ihrer
Orts- oder Stadtmitte, eines Stadtteil- oder Ortsteilzentrums beitragen
oder beigetragen haben. Die große Resonanz von über 130 Einreichungen aus
mehr als 90 Kommunen hat bestätigt, dass das Thema der lebendigen Mitte
aktuell und wichtig ist. Aus der beeindruckenden Vielfalt und
Bandbreite der Einreichungen von kommunalen oder privaten Initiativen
zeigt diese Übersicht einen Ausschnitt von 30 beispielhaften Projekten.
zu den 30 prämierten Projekten
|
|
|
Aktionsbündnis „Flächen gewinnen in Baden-Württemberg“ |
|
|
Im Aktionsbündnis haben sich die wesentlichen Verantwortlichen - Land, Regionalverbände, Kreise, Kommunen, Naturschutz und Wirtschaft - in dem gemeinsamen Anliegen zusammengeschlossen, die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke zu reduzieren, um landwirtschaftliche Böden und freie Naturräume als begrenzte Ressource auch für künftige Generationen zu erhalten. Das Land Baden-Württemberg und zahlreiche Städte und Gemeinden sowie weitere Mitstreiter in Wissenschaft und Praxis haben in den vergangenen Jahren viel unternommen, um den Flächenverbrauch einzudämmen. Die Flächenmanagement-Plattform Baden-Württemberg erfasst diese Aktivitäten unter der Web-Adresse
www.flaechenmanagement.baden-wuerttemberg.de. |
|
|
Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt |
|
|
Im Mai 2007 haben die für Städtebau und Raumordnung zuständigen Minister der EU-Staaten in Leipzig anlässlich ihres Treffens zur Stadtentwicklung und zum territorialen Zusammenhalt die „Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ verabschiedet. Darin bekennen sich die Mitgliedsstaaten zur gewachsenen europäischen Stadt als unersetzbares Wirtschafts-, Sozial-, und Kulturgut, das es zu schützen, zu stärken und weiter zu entwickeln gilt. Nach Zielstellung der Charta sollen dabei alle Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung gleichzeitig und gleichberechtigt berücksichtigt werden. Dazu zählen neben den baulichen und kulturellen Qualitäten der Städte die wirtschaftliche Prosperität, der soziale Ausgleich und eine gesunde Umwelt. Die Leipzig-Charta empfiehlt eine „integrierte Stadtentwicklungspolitik“. Darunter wird die gleichzeitige und gerechte Berücksichtigung aller für die Entwicklung von Städten relevanten Belange und Interessen verstanden. Dies verlangt eine bessere Koordinierung zentraler städtischer Politikfelder und die Einbeziehung wirtschaftlicher Akteure, Interessenvertretungen und Beteiligung der Bürgerschaft.
Als wichtige strategische Aufgaben zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Städte formuliert die Charta vor allem die Herstellung und Sicherung qualitätvoller öffentlicher Räume, Modernisierung der Infrastrukturnetze und Steigerung der Energieeffizienz, aktive Innovations- und Bildungspolitik und besondere Förderung benachteiligter Stadtquartiere. Die Vertreter der Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet, zur Umsetzung der formulierten Leitlinien in ihren Ländern eine politische Initiative zur Integration der formulierten Grundsätze und Strategien in die nationale, regionale und lokale Entwicklungspolitik zu starten und Rahmenbedingungen für eine integrierte Stadtentwicklung auf nationaler Ebene zu schaffen.
weitere Informationen beim BMVBS
Download der Charta (PDF) |
|
|