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Aktuelle Hinweise
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Tagung „Städtebauförderung in kleinen Städten und Gemeinden" am 13. Oktober 2010 in Bad Wildbad |
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Ziel der Tagung des Wirtschaftsministeriums ist es, die aktuellen und künftigen Rahmenbedingungen kleiner Städte und Gemeinden abzustecken und die Bedeutung der Städtebauförderung für diese darzustellen und zu diskutieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative „MITTENDRIN IST LEBEN. Starke Zentren für Baden-Württemberg“ und als Projekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik statt.
Städtebauliche Erneuerung ist keine Frage der Gemeindegröße, sondern der anstehenden städtebaulichen Aufgaben. Demografischer Wandel, Umstrukturierungen im Einzelhandel, klimatische Veränderungen sowie steigende Energiepreise sind einige der aktuellen Herausforderungen, mit denen die Städte und Gemeinden konfrontiert sind und auf die sie unabhängig von der Gemeindegröße auch städtebaulich reagieren müssen.
Dabei ist die Innenentwicklung der Städte und Gemeinden ein besonderer Schwerpunkt. Wohnen und Arbeiten, Dienstleistung und Einzelhandel, Bildung und Kultur – all diese unterschiedlichen Funktionen gehören in lebendige, attraktive und funktionierende Zentren. Sie sind Voraussetzung dafür, dass eine nachhaltige Siedlungsentwicklung und die so genannte „ Stadt der kurzen Wege“ gelingen können.
In Baden-Württemberg findet städtebauliche Erneuerung seit Jahrzehnten in Kommunen aller Größenordnungen und damit auch im ländlichen Raum statt. Das Land hat mit seinen mehr als 1.100 Städten und Gemeinden eine polyzentrische Siedlungsstruktur. In über der Hälfte der Kommunen leben jeweils 5.000 oder weniger Einwohner. Von den 812 Städten und Gemeinden, die aktuell in den städtebaulichen Erneuerungsprogrammen vertreten sind, liegt über die Hälfte im ländlichen Raum.
Die Bedeutung der Städtebauförderung für kleinere Städte und Gemeinden unterstreicht auch die Einführung eines neuen Förderprogramms auf Bundesebene. Dessen Ziel ist vor allem, die Daseinsvorsorge auch in dünn besiedelten Bereichen dauerhaft zu sichern.
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Ausstellung „MITTENDRIN IST LEBEN. Starke Zentren für Baden-Württemberg" in Villingen-Schwenningen |
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Die Ausstellung, in der 30 beispielhafte Projekte der Initiative "MITTENDRIN IST LEBEN. Starke Zentren für Baden-Württemberg" zu sehen sind, wird am 1. September 2010 um 14 Uhr von Wirtschaftsminister Ernst Pfister MdL eröffnet. Sie ist von 1. – 12. September täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Ein buntes Rahmenprogramm mit Comedy, Kinder- und Zirkustheater ergänzt die Ausstellung, die zusammen mit der Ausstellung „Europa - mehr als eine Union“ im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau zu sehen ist.
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Bauen und Wohnen im Bestand - Wettbewerb 2009/2010 |
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Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Baden-Württembergischen Bausparkassen und dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum hat das Wirtschaftsministerium den Landeswettbewerb "Bauen und Wohnen im Bestand - Vielfältig | Lebendig | Zukunftsfähig" ausgelobt. Die Initiative 2009/2010 will herausragende Beispiele des Bauens und Wohnens im Bestand in den Städten und Gemeinden des Landes sammeln und öffentlich machen. Zur Teilnahme aufgerufen waren Städte, Gemeinden und Landkreise aus Baden-Württemberg, Unternehmen und Projektträger wie Wohnungsbaugesellschaften, Baugemeinschaften und private Bauherren, sowie Architekten, Stadtplaner und Initiatoren in Baden-Württemberg, die in Baden-Württemberg Maßnahmen angestoßen und/oder verwirklicht haben.
Honoriert werden sollen kommunale Strategien zur nachhaltigen Erneuerung des Bestands, Einzelmaßnahmen zur Bestandsentwicklung in Zentren, Quartieren und Stadt- und Ortsteilen sowie herausragende Umbau-, Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen. Ein besonderes Gewicht sollen städtebauliche und architektonische Bemühungen erhalten, die die Belebung der Stadt- und Ortskerne mit dem behutsamen Umgang im Bestand verbinden. Über 180 Beiträge aus ganz Baden-Württemberg wurden bis zum Bewerbungsschluss im Oktober 2009 eingereicht. Nach Abschluss der Vorprüfung hat die Jury im Januar 2010 ihre Arbeit aufgenommen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs stehen nach der abschließenden Jurysitzung im 2.Quartal 2010 fest. Im Rahmen des Städtebaukongresses „Bauen und Wohnen im Bestand“ am 09. November in der Stadthalle Karlsruhe werden die Preisträger der Öffentlichkeit vorgestellt.
Weitere Informationen beim Wirtschaftsministerium
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Fachtagung: Denkmalschutz und Klimaschutz – zwei Seiten derselben Medaille |
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Erhaltung und Nutzung alter und auch geschützter Bausubstanz leisten einen wichtigen Beitrag im Sinne einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Entwicklung in Stadt und Land. Daneben stellt der Klimaschutz gemäß dem Weltklimarat jedoch eine der größten Herausforderungen der Zukunft dar und berührt auch die Denkmalpflege. Dabei wird die Denkmalpflege bereits jetzt in vielfältiger Hinsicht den Herausforderungen des Klimaschutzes gerecht, in dem der Reparatur Vorrang vor Erneuerung eingeräumt wird und die Verwendung natürlicher, heimischer Baustoffe sowie die Fortschreibung von handwerklichen Traditionen feste Bestandteile denkmalgerechter Konzeptionen sind. Trotzdem sollen Denkmale auch energetisch verbessert werden.
Daher ist es besonders wichtig, den frühzeitigen interdisziplinären Dialog zu suchen und jeweils maßgeschneiderte und denkmalgerechte Konzepte zu entwickeln. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass sich Denkmal- und Klimaschutz daher keineswegs ausschließen müssen. Gegenstand der Tagung ist es, den Dialog zwischen Klimaschützern und Denkmalschützern zu intensivieren und erfolgreiche Allianzen zu bilden – im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Landes Baden-Württemberg. Auch Baudenkmale sollen zukunftsfähig bleiben.
Weitere Informationen
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Mittendrin ist Leben: Die 30 prämierten Projekte |
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Kommunen und Private waren dazu aufgerufen, innovative und nachhaltige
Projekte, Maßnahmen und Konzepte aus Baden-Württemberg vorzustellen, die zur Stärkung ihrer
Orts- oder Stadtmitte, eines Stadtteil- oder Ortsteilzentrums beitragen
oder beigetragen haben. Die große Resonanz von über 130 Einreichungen aus
mehr als 90 Kommunen hat bestätigt, dass das Thema der lebendigen Mitte
aktuell und wichtig ist. Aus der beeindruckenden Vielfalt und
Bandbreite der Einreichungen von kommunalen oder privaten Initiativen
zeigt diese Übersicht einen Ausschnitt von 30 beispielhaften Projekten.
zu den 30 prämierten Projekten
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Forum "Mittendrin ist Leben. Starke Zentren für Baden-Württemberg" |
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Wirtschaftsminister Ernst Pfister MdL lud am 30. September 2009 zum Forum "Mittendrin ist Leben. Starke Zentren für Baden-Württemberg" im Haus der Wirtschaft ein. Die 2008 gemeinsam mit vielen Partnern gestartete Landesinitiative "Mittendrin ist Leben. Starke Zentren für Baden-Württemberg" will den Blick auf die Zentren der Städte und Gemeinden lenken. Denn für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Zeichen der demografischen Entwicklung, des Klimawandels und der Veränderungen im Einzelhandel müssen insbesondere die Innenstädte und Ortszentren attraktiv und lebendig sein.
Die Resonanz auf die Initiative zeigte, dass sie ein aktuelles und wichtiges Thema aufgegriffen hat. Es gibt in Baden-Württemberg eine große Bandbreite und Vielfalt guter Beispiele zur Stärkung der Stadt- und Ortszentren. 30 Projekte, die sich beispielhaft mit Problemstellungen der Zentren auseinandersetzen, wurden ab 30. September 2009 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart in einer Ausstellung präsentiert. Wirtschaftsminister Ernst Pfister MdL begrüßte die Teilnehmer und eröffnete die Ausstellung. Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Ganser hielt das Impulsreferat, daneben stellten fünf Kommunen ihre Projekte vor. "Mittendrin ist Leben. Starke Zentren für Baden-Württemberg" am 30. September 2009 verstand sich als Forum zum landesweiten Dialog und Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren. Weitere Informationen zur Initiative und einen Rückblick auf die Veranstaltung finden Sie unter unten aufgeführtem Link beim Wirtschaftsministerium.
weitere
Informationen beim Wirtschaftsministerium
Download der Einladung (PDF)
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"innen-bw.de" folgt auf "oesge-bw.de" |
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Die Internetplattform „innen-bw.de“ ist Nachfolgerin der Internetplattform "oesge-bw.de". Die zunächst von Projekten mit ökologischem Schwerpunkt aus der Stadt- und Gemeindeentwicklung dominierte Plattform entwickelte und erweiterte sich im Laufe der Zeit parallel zu den aktuellen Fragestellungen der städtebaulichen Planung zu einem Portal mit dem Schwerpunkt der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden. Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Plattform im Jahr 2009 wurde der Name in "innen-bw.de" geändert, um der thematischen Ausrichtung auch im Domainnamen gerecht zu werden. |
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Aktionsbündnis „Flächen gewinnen in Baden-Württemberg“ |
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Im Aktionsbündnis haben sich die wesentlichen Verantwortlichen - Land, Regionalverbände, Kreise, Kommunen, Naturschutz und Wirtschaft - in dem gemeinsamen Anliegen zusammengeschlossen, die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke zu reduzieren, um landwirtschaftliche Böden und freie Naturräume als begrenzte Ressource auch für künftige Generationen zu erhalten. Das Land Baden-Württemberg und zahlreiche Städte und Gemeinden sowie weitere Mitstreiter in Wissenschaft und Praxis haben in den vergangenen Jahren viel unternommen, um den Flächenverbrauch einzudämmen. Die Flächenmanagement-Plattform Baden-Württemberg erfasst diese Aktivitäten unter der Web-Adresse
www.flaechenmanagement.baden-wuerttemberg.de. |
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Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt |
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Im Mai 2007 haben die für Städtebau und Raumordnung zuständigen Minister der EU-Staaten in Leipzig anlässlich ihres Treffens zur Stadtentwicklung und zum territorialen Zusammenhalt die „Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ verabschiedet. Darin bekennen sich die Mitgliedsstaaten zur gewachsenen europäischen Stadt als unersetzbares Wirtschafts-, Sozial-, und Kulturgut, das es zu schützen, zu stärken und weiter zu entwickeln gilt. Nach Zielstellung der Charta sollen dabei alle Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung gleichzeitig und gleichberechtigt berücksichtigt werden. Dazu zählen neben den baulichen und kulturellen Qualitäten der Städte die wirtschaftliche Prosperität, der soziale Ausgleich und eine gesunde Umwelt. Die Leipzig-Charta empfiehlt eine „integrierte Stadtentwicklungspolitik“. Darunter wird die gleichzeitige und gerechte Berücksichtigung aller für die Entwicklung von Städten relevanten Belange und Interessen verstanden. Dies verlangt eine bessere Koordinierung zentraler städtischer Politikfelder und die Einbeziehung wirtschaftlicher Akteure, Interessenvertretungen und Beteiligung der Bürgerschaft.
Als wichtige strategische Aufgaben zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Städte formuliert die Charta vor allem die Herstellung und Sicherung qualitätvoller öffentlicher Räume, Modernisierung der Infrastrukturnetze und Steigerung der Energieeffizienz, aktive Innovations- und Bildungspolitik und besondere Förderung benachteiligter Stadtquartiere. Die Vertreter der Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet, zur Umsetzung der formulierten Leitlinien in ihren Ländern eine politische Initiative zur Integration der formulierten Grundsätze und Strategien in die nationale, regionale und lokale Entwicklungspolitik zu starten und Rahmenbedingungen für eine integrierte Stadtentwicklung auf nationaler Ebene zu schaffen.
weitere Informationen beim BMVBS
Download der Charta (PDF) |
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